Mittwoch, 27. August 2014

Buch-Rezension: Alice Kuipers - Sehen wir uns morgen?


Titel:
Sehen wir uns morgen?

Originaltitel:
Life on the Refrigerator Door

Autorin:
Alice Kuipers

Taschenbuch:
233 Seiten

Verlag:
Fischer Taschenbuch Verlag

ISBN:
978-3-596-17847-6

Erschienen am:
07.07.2009

Preis:
7,95€


Über die Autorin:

Alice Kuipers ist eine britische Autorin, die im Jahr 1979 in London geboren wurde und in einem Vorort von London aufwuchs. Schon damals schrieb sie Gedichte, Geschichten und Tagebucheinträge in ein Notizbuch. Das Buch "Sehen wir uns morgen?" ist bisher in 29 Ländern erschienen. 


Klappentext:

Die fünfzehnjährige Claire und ihre Mutter hinterlassen sich immer Zettel an der Kühlschranktür - mit Einkaufslisten, Verabredungen, kleinen Geschichten aus ihrem Leben. Denn die beiden sehen sich nur unregelmäßig, da die Mutter als Krankenhausärztin Schichtdienst hat. Eines Tages macht sie eine Entdeckung, nach der nichts mehr ist wie vorher - und Mutter und Tochter müssen auf einmal auf den kleinen Zetteln so viel mehr unterbringen als bisher...


Fazit:

Das Buch ist in 4 Monaten (Januar, März, Juni und September) gegliedert. Auf jeder Seite ist ein Kühlschrank zeichnerisch abgebildet, auf dem sich das jeweilige Post-it mit der Nachricht befindet. Dadurch wird es einem leicht gemacht, das Buch relativ schnell durchzulesen. Ich mag normalerweise auch solche Bücher, egal ob es sich dabei um Post-its oder E-Mails handelt. Diese Bücher kann man schnell  zwischendurch lesen.

Anfangs finde ich es auch noch recht interessant: Die 15jährige Claire und ihre Ma, eine Ärztin, leben zwar in einem Haus, sehen sich aber fast nie und unterhalten sich überwiegend über diese "Kühlschrank-Nachrichten". Aufgrund des Schichtdienstes, hat Claires Mutter nicht oft Zeit, mit ihrer Tochter z.B. zusammen zu essen oder einfach nur zu reden. Über die Post-its teilt die Mutter Claire mit, was sie z.B. einkaufen soll oder fragt, wann sie sich mal wieder treffen können, um gemeinsam zu essen. Die Nachrichten ändern sich jedoch im Laufe des Buches, da die Mutter eine schreckliche Entdeckung macht, welche das Leben der beiden verändert.

Über die einzelnen Charaktere erfährt man an sich recht wenig, jedoch ist das Thema sehr ernst. Die Geschichte geht unter die Haut und es ist eines der wenigen Bücher, bei denen ich zum Schluss geweint habe. Jedoch finde ich die Post-its bei so einem Thema nicht angemessen. Dafür ist das Thema an sich zu ernst. Eine Geschichte ohne Post-its hätte ich persönlich besser gefunden, da ich gerne mehr über die Gefühle und Handlungen der einzelnen Charaktere erfahren hätte.





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