Samstag, 27. September 2014

Buch-Rezension: John Green - Das Schicksal ist ein mieser Verräter


Titel:
Das Schicksal ist ein mieser Verräter

Originaltitel:
The fault in our stars

Taschenbuch:
336 Seiten

Verlag:
dtv

ISBN:
978-3-423-62583-8

Erschienen am:
01.05.2014

Preis:
9,95€


Über den Autor:

John Green wurde 1977 geboren und studierte Englische Literatur und Vergleichende Religionswissenschaft. Für seine Jugendromane wurde er vielfach ausgezeichnet, u.a. mit dem renommierten Printz-Award, der CORINE und dem Deutschen Jugendliteraturpreis. Außerdem ist John Green ein begeisterter Blogger, der gemeinsam mit seinem Bruder die Vlogbrothers gegründet hat. Heute lebt er mit seiner Frau und seinen beiden Kindern in Indianapolis.


Klappentext:

Hazel Grace und Augustus lernen sich in einer Selbsthilfegruppe für Krebspatienten kennen und fühlen sich vom ersten Augenblick an vom anderen angezogen. Hazel liebt Gus für seine Schlagfertigkeit und für seine offensive Art, wie er mit seinem Schicksal umgeht. Und Augustus baggert Hazel auf seine charmant witzige Art an, als gäbe es kein Morgen. Aber Hazel hat Angst. Sie will für niemanden eine tickende Zeitbombe sein, und genau so fühlt sie sich in ihrer Erkrankung. Doch dann kann sie sich Gus`Charme nicht mehr entziehen, der ihr einen ihrer größten Wünsche erfüllt und sie kurzerhand nach Amsterdam entführt. So furchtbar ihre Diagnosen sind, Hazel und Augustus feiern das Leben und die Liebe und kosten die kurze Zeit, die ihnen bleibt, jede Sekunde aus. 


Erster Satz:

"Im Winter meines siebzehnten Lebensjahrs kam meine Mutter zu dem Schluss, dass ich Depressionen hatte, wahrscheinlich, weil ich kaum das Haus verließ, viel Zeit im Bett verbrachte, immer wieder dasselbe Buch las, wenig aß und einen großen Teil meiner reichlichen Zeit damit verbrachte, über den Tod nachzudenken." 


Fazit:

Bevor ich mir Buchverfilmungen anschaue, lese ich vorher lieber zuerst das jeweilige Buch. Ich gehörte wahrscheinlich zu den letzten Buch-Bloggern, die das Buch "Das Schicksal ist ein mieser Verräter" von John Green gelesen haben. 

Hazel Grace hat mit ihren 17 Jahren schon sehr viel durchmachen müssen, da sie Krebs hat. Krebs, der nicht geheilt werden kann. Sie muss täglich damit leben, dass sie nicht wie andere Jugendliche in ihrem Alter aufwachsen kann und lebt in den Tag hinein. Sie geht auf Wunsch ihrer Mutter zu einer Selbsthilfegruppe und lernt eines Tages den vom Krebs geheilten Augustus (Gus) Waters kennen. Gus ist direkt, schlagfertig, aber auch irgendwie charmant. Von da an treffen sich die beiden öfter und es beginnt eine schöne Liebesgeschichte. Hazel versucht mit Hilfe von Gus, ihr Leben zu leben. So, wie sie es bisher noch nicht kannte.

John Green hat beide Hauptcharaktere sehr gut beschrieben und die intellektuellen Dialoge zwischen Gus und Hazel waren der Wahnsinn. Zwischendurch ist die Geschichte aufgrund der Krankheit auch sehr emotional und es passiert etwas, womit z.B. ich gerechnet habe, es aber letztendlich nicht wahrhaben wollte. Als Außenstehender erfährt man nicht viel über Krebs und John Green hat es in diesem Buch geschafft, zu erläutern, um was es eigentlich geht und das die Krankheit jeden treffen kann und leider nicht immer gutartig ist, selbst bei 80% Heilungschance. Er hat gut recherchiert und als Leser bekommt man buchstäblich die Angst zu spüren, die die Personen haben.

"Das Schicksal ist ein mieser Verräter" und leider trifft es oft die Menschen, die viel zu jung sind.
 



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