Dienstag, 22. März 2016

Buch-Rezension: Rick Yancey - Die fünfte Welle


Titel:
Die fünfte Welle

Originaltitel:
The Fifth Wave Vol. 1

Gebundene Ausgabe:
496 Seiten

Verlag:
Goldmann

ISBN:
978-3-442-31334-1

Erschienen am:
14.04.2014

Preis:
16,99€


Über den Autor:

Rick Yancey ist ein preisgekrönter Autor, der mit dem ersten Teil seiner Trilogie "Die fünfte Welle" nicht nur die amerikanischen Bestsellerlisten stürmte. Neben dem Schreiben verbringt er seine Zeit am Liebsten mit seiner Familie in Florida. 


Klappentext:

Die erste Welle brachte Dunkelheit. Die zweite Zerstörung. Die dritte ein tödliches Virus. Nach der vierten Welle gibt es nur noch eine Regel fürs Überleben: Traue niemandem! Das hat auch Cassie lernen müssen, denn seit der Ankunft der Anderen hat sie fast alles verloren: Ihre Freunde und ihre Familie sind tot, ihren kleinen Bruder haben sie mitgenommen. Das Wenige, was sie noch besitzt, passt in einen Rucksack. Und dann begegnet sie Evan Walker. Er rettet sie, nachdem sie auf der Flucht vor den Anderen angeschossen wurde. Eigentlich weiß sie, dass sie ihm nicht vertrauen sollte. Doch sie geht das Risiko ein und findet schon bald heraus, welche Grausamkeit die fünfte Welle für sie bereithält ... 


Erster Satz:

"Es wird kein Erwachen geben." 


Fazit:

Ich war schon sehr gespannt auf den ersten Teil der Trilogie von Rick Yancey, da mich vor allem der Kinotrailer zu "Die 5. Welle" neugierig auf die Geschichte gemacht hat. Den Film habe ich bisher aber noch nicht gesehen, da ich immer erst das Buch zum dazugehörigen Film lesen möchte. :D

Im Buch geht es um den Teenager Cassie, die wie viele andere versucht, die einzelnen Wellen zu überleben. Durch 4 Wellen wurde fast die komplette Menschheit ausgerottet und es gibt nur wenige Überlebende. Nichts ist mehr, wie es war, seit Außerirdische die Erde für sich beansprucht haben.

Cassie ist ein gewöhnlicher Teenager, die seit Jahren in den Mädchenschwarm Ben Parish verliebt ist. Er weiß jedoch nicht, dass es sie gibt. Dann fing es mit der ersten Welle an, bei der die Stromversorgung abgeschaltet wurde. An diesem Tag, sah sie Ben zum letzten Mal in der Schule. Von dort an versuchte sie mit ihrer Familie zu überleben. Durch die zweite Welle wurden ganze Städte überflutet und die dritte Welle brachte eine Seuche ins Land, bei der viele starben. Cassie`s Familie musste sich nicht nur vor den Wellen schützen, sondern auch ihr Haus abschotten, damit es von weiteren Überlebenden nicht ausgeraubt wurde.

Als Cassie`s Bruder mitgenommen wird, versucht sie ihn wiederzufinden. Was jedoch nicht so leicht ist, da die vierte Welle bereits über sie rollte: Silencer, die jeden noch übrig gebliebenen Menschen töteten. Als sie plötzlich von einem Silencer angeschossen wird, versteckt sie sich und wird in letzter Minute von Evan Walker gefunden, der sie wieder aufpeppelt. Cassie ist sich aber nicht sicher, ob sie ihm völlig vertrauen kann, weil es zu viele Ungereimtheiten gibt.

Als ihr schließlich klar wird, was die fünfte Welle mit sich bringt, beschließt sie, so schnell wie möglich ihren kleinen Bruder Sammy zu finden.

Das Buch ist aus mehreren Perspektiven geschrieben, was ich besonders toll fand. So bekommt man als Leserin einen Einblick in die einzelnen Situationen, Vergangenheit und Gegenwart. Alle Puzzleteile haben sich nach und nach zusammengefügt. Cassie ist anfangs ein typischer verliebter Teenager, die aber nach und nach an Stärke und Reife zulegt. Während der ganzen Wellen schreibt sie Tagebuch, um alles für die Nachwelt festzuhalten und legt diese Gewohnheit auch nicht ab. Sie kämpft ums Überleben und versucht alles, um ihren kleinen Bruder wiederzufinden. Auch die anderen Charaktere werden ausführlich beschrieben, so dass man sie jederzeit vor Augen hatte. Der Schreibstil von Rick Yancey gefällt mir sehr gut, da er zum Weiterlesen animiert.

Da der erste Teil natürlich ein offenes Ende hatte, bin schon sehr auf Teil 2 gespannt.



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