Montag, 6. Juli 2015

Buch-Rezension: Sabaa Tahir - Elias & Laia


Titel:
Elias & Laia - Die Herrschaft der Masken

Originaltitel:
An Ember in the Ashes

Gebundene Ausgabe:
507 Seiten

Verlag:
Bastei Lübbe

ISBN:
978-3-8466-0009-2

Erschienen am:
15.05.2015

Preis:
16,99€

Über die Autorin:

Die Autorin Sabaa Tahir arbeitete nach ihrem Studium bei der Washington Post. Ein Bericht über Frauen im Kaschmir, deren Männer von lokalen Militärs entführt worden waren, inspirierte sie dazu, ihren ersten Roman zu schreiben.  


Klappentext:

Wie überlebt man in einer Welt, in der Männer mit silbernen Masken jeden Tag den Tod bringen können? Wie kann man sich selbst treu bleiben, wenn die Herrschenden des Imperiums alles dafür tun, voller Grausamkeit ein ganzes Volk zu unterjochen? Elias und Laia stehen auf ganz unterschiedlichen Seiten. Und doch sind ihre Wege schicksalhaft miteinander verknüpft.

Erster Satz:

"Mein großer Bruder kehrt heim in den dunklen Stunden vor der Morgendämmerung, in denen sogar die Geister ruhen." 


Fazit:

Das Buch hat mich zuerst aufgrund des Covers (wie soll es auch anders sein :) ) angesprochen und nachdem ich den Klappentext gelesen habe, wollte ich unbedingt wissen, um was es genau in dieser Geschichte geht.

Elias wurde als silberne Maske in einer Militärakademie ausgebildet. Eine Maske ohne Reue und Gefühl, die nicht davor zurückschreckt hilflose Menschen umzubringen. Laia hingegen, lebt mit ihren Großeltern und ihrem Bruder zusammen und muss jeden Tag fürchten. Eines Abends taucht eine Maske bei ihrer Familie auf, bringt ihre Großeltern um und ihr Bruder gerät in Gefangenschaft. Sie kann fliehen, jedoch mit der Angst, dass ihr Bruder hingerichtet werden könnte. Laia schließt sich dem Widerstand an und kann als Sklavin getarnt in der Militärakademie eindringen, um so herauszufinden, was mit ihrem Bruder passiert ist und auch wo dieser sich genau aufhält.

Laia muss einiges über sich ergehen lassen, da Sklaven von ihren "Käufern" nicht gut behandelt werden und schon bei den kleinsten Vergehen (z.B. das ein Tee 2 Minuten später serviert wurde) eine Strafe beziehen. 

Die Geschichte hat mich sehr fasziniert. Sie ist sowohl aus Laia`s, als auch aus Elias Sicht geschrieben. So konnte man von beiden Seiten ein Bild bekommen, z.B. wird ausführlich erklärt, wie Elias zu einer Maske geworden ist und was der Widerstand letztendlich mit Laia und ihrer Familie zu tun hatte. Ihre Eltern spielen eine große Rolle. Beide Hauptcharaktere werden sehr gut beschrieben und ich hatte sie stets vor Augen. Laia wird im Laufe des Buches stärker und traut sich etwas. Und das, obwohl sie anfangs als teilweise ängstliches Mädchen beschrieben wurde.

Es ist eine fesselnde Geschichte, in der auch die Liebe und das Knistern nicht zu kurz kommen. Daneben gibt es aber auch die traurige Seite. Menschen, die unterdrückt werden und nach den Regeln der Martialen leben müssen. Vergehen werden mit Folter oder Hinrichtung bestraft. Das Buch hat eine tolle Wendung, mit der ich so nicht gerechnet hatte. Ich freue mich auf jedenfall auf den zweiten Teil.


Vielen lieben Dank an den Bastei Lübbe Verlag für das tolle Rezensionsexemplar.



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